Pilze sammeln in den Brohmer Bergen

Mit dem Pilzkorb in den Wald

Wenn sich der Sommer langsam verabschiedet, beginnt in den Wäldern rund um das Star Camp Cosa eine ganz besondere Zeit: Pilzsaison in den Brohmer Bergen.

Die ausgedehnten Wälder, alten Bäume und abwechslungsreichen Landschaften unserer Region laden dazu ein, den Campingurlaub mit einer Pilzwanderung zu verbinden. Gerade nach einigen Regentagen lohnt es sich, am nächsten Morgen die Wanderschuhe anzuziehen, einen Korb mitzunehmen und die Wälder zu erkunden.

Dabei geht es nicht nur darum, am Ende einen vollen Pilzkorb mit nach Hause zu bringen. Wer langsam und aufmerksam durch den Wald geht, entdeckt plötzlich Dinge, an denen man sonst einfach vorbeilaufen würde.

Steinpilze, Maronen, Pfifferlinge & Co.

In Mecklenburg-Vorpommern wachsen zahlreiche Pilzarten. Zu den besonders beliebten Speisepilzen gehören Steinpilze, Maronenröhrlinge, Pfifferlinge, Rotfußröhrlinge, Parasol und verschiedene weitere Röhrlinge.

Welche Pilze man findet, hängt stark vom Standort, vom Wetter und natürlich von der Jahreszeit ab.

Die klassische Hauptsaison liegt meist im Spätsommer und Herbst. Besonders September und Oktober sind für viele Pilzsammler die interessantesten Monate.

Aber Pilze halten sich nicht an den Kalender: Wärme, Niederschlag und Bodentemperatur entscheiden darüber, wann sie erscheinen. Manchmal beginnt eine gute Pilzzeit bereits im Sommer, manchmal braucht es erst kräftigen Regen im Herbst.

Pilze suchen rund um das Star Camp Cosa

Vom Star Camp Cosa aus seid ihr mitten in einer Landschaft, die sich wunderbar zu ausgedehnten Waldspaziergängen eignet.

Die Brohmer Berge mit ihren Wäldern, Hügeln und kleinen Wegen lassen sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden. Statt einen einzelnen „Geheimtipp“ anzusteuern, lohnt es sich, die Region selbst zu entdecken.

Denn eine wichtige Regel unter Pilzsammlern lautet schließlich:

Die besten Pilzstellen verrät man nicht. 😉

Wer aufmerksam durch unterschiedliche Waldgebiete läuft, entwickelt aber schnell selbst ein Gefühl dafür, wo sich die Suche lohnen könnte.

Aktuell: Pilzsaison 2026

Der Herbst 2026 beginnt für Pilzsammler in Mecklenburg-Vorpommern etwas ungewöhnlich. Der trockene und heiße Sommer hat das Pilzwachstum vielerorts verzögert.

Das kann sich allerdings schnell ändern: Nach ergiebigem Regen und anschließend milden Temperaturen können innerhalb weniger Wochen wieder deutlich mehr Pilze erscheinen.

Gerade im September und Oktober lohnt es sich deshalb, die Entwicklung im Auge zu behalten.

Und manchmal gilt die einfachste Pilzregel überhaupt:

Erst Regen – dann ein paar Tage warten – dann Korb schnappen und ab in den Wald.

Pilze sammeln – aber richtig

Pilze sind ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems Wald. Deshalb sollten wir beim Sammeln sorgsam mit der Natur umgehen.

Sammelt nur so viele Pilze, wie ihr selbst verbrauchen könnt, und lasst sehr junge, alte oder bereits beschädigte Exemplare besser stehen.

In Mecklenburg-Vorpommern dürfen Waldfrüchte wie Pilze in geringen Mengen für den eigenen Bedarf gesammelt werden. Naturschutzrechtliche Einschränkungen und besondere Schutzgebiete sind natürlich zu beachten.

Am besten verwendet ihr einen luftdurchlässigen Korb statt einer Plastiktüte. So werden die Pilze nicht zerdrückt und können unterwegs nicht so schnell verderben.

Nur sammeln, was ihr wirklich kennt

So schön die Pilzsuche ist: Bei der Bestimmung ist Vorsicht wichtig.

Neben vielen hervorragenden Speisepilzen wachsen in unseren Wäldern auch ungenießbare und giftige Pilze. Manche davon können essbaren Arten zum Verwechseln ähnlich sehen.

Deshalb gilt:

Esst ausschließlich Pilze, die ihr zweifelsfrei bestimmen könnt.

Eine App oder ein Foto im Internet kann bei der Orientierung helfen, sollte aber niemals die einzige Grundlage für die Entscheidung sein, einen Pilz zu essen.

Wer unsicher ist, kann seinen Fund bei einer offiziellen Pilzberatung bestimmen lassen. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es dafür ein landesweites Netz ehrenamtlicher Pilzberater.

Unser Tipp für euren Campingurlaub

Packt einen kleinen Korb und feste Schuhe ins Wohnmobil oder den Wohnwagen.

Nach einer feuchten Nacht oder einigen Regentagen kann aus einem ganz normalen Waldspaziergang schnell eine Pilztour werden. Und selbst wenn der Korb am Ende leer bleibt, habt ihr ein paar Stunden mitten in der Natur der Brohmer Berge verbracht.

Wer erfolgreich war, kann den Tag anschließend ganz entspannt auf dem Campingplatz ausklingen lassen.

Vielleicht landet der Fund des Tages dann am Abend direkt in der Pfanne.

Natur entdecken statt nur sammeln

Die Pilze sind dabei eigentlich nur ein Teil des Erlebnisses.

Die Brohmer Berge laden dazu ein, den Wald langsamer und bewusster wahrzunehmen – alte Bäume, Moose, Tiere, kleine Waldwege und die Ruhe fernab größerer Städte.

Genau das gehört für uns zum Camping im Star Camp Cosa:

rausgehen, entdecken und die Natur genießen!

Häufige Fragen zum Pilzesammeln in den Brohmer Bergen

Wo kann man in den Brohmer Bergen Pilze sammeln?

Die ausgedehnten Wälder der Brohmer Berge bieten viele Möglichkeiten für eine Pilzwanderung. Rund um Cosa, Brohm und die bewaldeten Höhenzüge der Region findet ihr unterschiedliche Waldtypen, in denen je nach Jahreszeit und Wetter verschiedene Pilzarten wachsen.

Vom Star Camp Cosa aus könnt ihr direkt zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu einer Tour in die Umgebung starten. Die besten Fundstellen müsst ihr allerdings selbst entdecken – echte Pilzsammler verraten ihre Lieblingsplätze bekanntlich nur ungern.

Wann ist Pilzsaison in Mecklenburg-Vorpommern?

Pilze können fast das ganze Jahr über gefunden werden. Die klassische Hauptsaison für viele beliebte Speisepilze liegt jedoch zwischen Spätsommer und Herbst.

Besonders September und Oktober sind häufig gute Monate zum Pilzesammeln. Entscheidend sind aber Niederschlag und Temperatur. Nach ergiebigem Regen und einigen milden Tagen können die Bedingungen besonders günstig sein.

Welche Pilze findet man in den Brohmer Bergen?

In den Wäldern Mecklenburg-Vorpommerns wachsen zahlreiche Pilzarten. Zu den bekannten Speisepilzen gehören beispielsweise Steinpilze, Maronenröhrlinge, Pfifferlinge, Rotfußröhrlinge und Parasol.

Welche Arten ihr tatsächlich findet, hängt unter anderem von Waldtyp, Boden, Niederschlag und Jahreszeit ab.

Wo findet man Steinpilze und Maronen?

Steinpilze und Maronen wachsen in Verbindung mit bestimmten Baumarten. Deshalb lohnt es sich, beim Pilzesammeln nicht nur auf den Boden, sondern auch auf den umgebenden Wald zu achten.

Eine genaue Fundstelle können wir euch allerdings nicht versprechen – und ein bisschen Suchen gehört schließlich zum Pilzerlebnis in den Brohmer Bergen dazu.

Darf man in Mecklenburg-Vorpommern Pilze sammeln?

Grundsätzlich dürfen Pilze in Mecklenburg-Vorpommern in geringen Mengen für den eigenen Bedarf gesammelt werden. Einschränkungen können insbesondere in Schutzgebieten oder für besonders geschützte Arten gelten.

Pilze sollten deshalb immer verantwortungsvoll und nur für den eigenen Verbrauch gesammelt werden.

Wie viele Pilze darf ich sammeln?

Eine allgemeine Kilogramm-Grenze für jeden Pilzsammler lässt sich nicht pauschal nennen. Entscheidend ist, dass nur geringe Mengen für den persönlichen Bedarf gesammelt werden.

Wer mit mehreren großen Körben aus dem Wald kommt oder Pilze gewerblich sammeln möchte, bewegt sich daher in einem ganz anderen Bereich als ein Urlauber, der einige Pilze für das Abendessen sucht.

Wie sammelt man Pilze richtig?

Für eine Pilztour eignet sich ein luftdurchlässiger Korb besser als eine Plastiktüte. Darin werden die Pilze weniger gequetscht und können besser belüftet werden.

Sammelt möglichst nur frische Exemplare und nehmt nur so viel mit, wie ihr tatsächlich verwenden könnt. Sehr alte oder bereits stark beschädigte Pilze bleiben besser im Wald.

Sollte man Pilze abschneiden oder herausdrehen?

Für den eigentlichen Pilzorganismus im Boden ist beides bei vorsichtigem Vorgehen normalerweise kein großes Problem. Für eine sichere Bestimmung kann es jedoch wichtig sein, den vollständigen Fruchtkörper einschließlich Stielbasis zu sehen.

Unbekannte Pilze solltet ihr deshalb vorsichtig vollständig entnehmen und das entstandene Loch anschließend wieder mit etwas Erde oder Laub bedecken.

Kann ich Pilze mit einer App bestimmen?

Pilz-Apps können eine interessante Hilfe bei der Bestimmung sein, sollten aber nicht darüber entscheiden, ob ein Pilz gegessen wird.

Bei unbekannten oder nicht zweifelsfrei bestimmten Pilzen sollte immer eine sachkundige Pilzberatung genutzt werden. Einige giftige Pilzarten können essbaren Arten sehr ähnlich sehen.

Gibt es in Mecklenburg-Vorpommern eine Pilzberatung?

Ja. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es ehrenamtliche Pilzberater und Pilzsachverständige, bei denen Pilzfunde fachkundig beurteilt werden können.

Gerade für Urlauber, die neue Arten kennenlernen möchten, kann eine solche Beratung eine gute Ergänzung zur eigenen Pilzbestimmung sein.

Was brauche ich für eine Pilzwanderung?

Viel Ausrüstung ist nicht notwendig. Empfehlenswert sind ein Pilzkorb, ein kleines Messer, feste Schuhe und wettergerechte Kleidung. Für längere Touren sind außerdem Smartphone oder Karte zur Orientierung sinnvoll.

Und vor allem: Zeit. Wer langsam durch den Wald geht und genau hinsieht, entdeckt meistens deutlich mehr.

Kann ich vom Star Camp Cosa aus Pilze sammeln gehen?

Ja. Das Star Camp Cosa liegt direkt in der ländlichen Landschaft der Brohmer & Helpter Berge und eignet sich damit hervorragend als Ausgangspunkt für Natur- und Waldausflüge.

Gerade im Spätsommer und Herbst lässt sich ein Campingaufenthalt wunderbar mit einer Pilzwanderung verbinden. Nach der Tour geht es zurück zum Campingplatz – und mit etwas Glück kommt das Abendessen direkt aus dem Wald.